Wir über uns

Am Institut für Rechtsmedizin der Ludwig-Maximilians-Universität findet sich seit 2011 die Bayerische Kinderschutzambulanz als landesweites Kompetenzzentrum. Das Kompetenzzentrum ist fester Bestandteil des Gesamtkonzeptes Kinderschutz in Bayern des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales und wird von diesem gefördert. 

Was als spezialisierte, klinisch-forensische Untersuchungsstelle begann, hat sich heute zu einem hochangesehenen, etablierten Kompetenzzentrum entwickelt. Wir verbinden langjährige klinisch-forensische Erfahrung mit einem stetig wachsenden Spektrum an hochspezialisierten Leistungen, um eine fachlich fundierte und verantwortungsvolle Einschätzung einer Kindeswohlgefährdung zu ermöglichen und unterstützen hierzu auch die vorhandenen, flächendeckenden Strukturen in Bayern.

Unser ärztliches Team besteht aus fünf Fachärztinnen für Rechtsmedizin, Fachärztinnen für Kinderchirurgie sowie Ärztinnen und Ärzten in der Ausbildung zum Facharzt für Rechtsmedizin mit Zusatzausbildungen im medizinischen Kinderschutz (DGKiM) sowie in der Kinder- und Jugendgynäkologie (DGGG) und einer sozialpädagogischen Kinderschutzfachkraft (IseF). Zentraler Bestanteil ist die multiprofessionelle Vernetzung und interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Fachkollegen aus Pädiatrie (einschl. Hämostasiologie), Kinderchirurgie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychologie und Kinderradiologie, welche eine umfassende medizinische Beurteilung und eine hohe Qualität der Diagnostik ermöglicht. 

Leitbild

Unser Handeln orientiert sich konsequent am Wohl des Kindes. Dabei verbinden wir rechtsmedizinische Expertise mit einer kindgerechten, wertschätzenden und sensiblen Haltung gegenüber Kindern, Jugendlichen und ihren Familien. Untersuchungen erfolgen in einer geschützten Umgebung, altersangepasst und mit größtmöglicher Sorgfalt. Kollegialität, konstruktive Kritik, Selbstreflexion und transparente Abläufe sind dabei zentrale Werte unserer täglichen Arbeit.

Ein besonderes Anliegen ist uns, Fachkräfte aus medizinischen und sozialpädiatrischen Berufsfeldern im Klärungsprozess einer möglichen Kindeswohlgefährdung als kooperative Partner im Kinderschutz zu unterstützen. Durch die Nutzung breiter Zugangswege, evidenzbasierten Wissens, strukturierter Beratung und transparenter Kommunikation schaffen wir Orientierung und Sicherheit sowohl für Fachpersonen wie auch betroffene Familien.

Wichtig sind dabei insbesondere

  • zügige Terminvergaben, in der Regel innerhalb von 24 Stunden
  • medizinische und forensische Objektivität
  • eine kindgerechte Umgebung sowie ein sensibler, altersangepasster Umgang
  • strukturierte, sorgfältige Dokumentation
  • transparentes und nachvollziehbares Handeln